Corona hat natürlich auch unsere Pläne kräftig blockiert. Nun sind wir gezwungen unseren Fokus hauptsächlich auf die Zeit danach zu richten. Sowohl in der Schweiz, als auch in Santo Domingo planen wir bereits einige Projekte um Menschen in Not zu unterstützen. 
In der Schweiz stehen wir Einzelunternehmungen mit Rat und Tat zur Seite. Viele sind nun mit den jetzigen Anforderungen an Unterlagen und Beweismittel etwas überfordert und wir helfen gerne. Glücklicherweise gibt es in der Schweiz aber einen Rettungsschirm und unsere Arbeit besteht dort vorwiegend aus Beratung und Unterstützung bei Anträgen. Nach der Lockerung der Ausgangsbeschränkungen werden wir verschiedene Events organisieren, um Mittel für Projekte zur Verfügung zu haben.
In Santo Domingo ist die Lage nochmals deutlich extremer. Staatliche Programme gibt es nicht und die Ärmsten leiden bereits jetzt durch die Ausgangssperren existenziell. Die Betroffenen sind auf sich alleine gestellt und müssen selbst Lösungen zum Überleben finden. Vor allem Allein-Erziehende Mütter haben es besonders schwer. Einerseits fehlen die Erwerbsmöglichkeiten andererseits auch strukturierte Kinderbetreuung. Glücklicherweise sind wir in der Lage unsere laufenden Projekte weiterhin mit CHF 2'500.--/Monat zu unterstützen und so die Basis zu erhalten.
Zusätzlich haben wir nun ein Projekt entwickelt, welches sich auf die Zeit nach den Einschränkungen ausrichtet. Dann wird auch das Bedürfnis nach Leben im Freien, Feiern und Tanzen wieder sehr gesteigert sein. So haben wir das Projekt auf diese Zielgruppe ausgerichtet. Schon in der Zeit bis zum Start können wir, innerhalb der gesetzlichen Möglichkeiten, Arbeitsplätze anbieten. Sei dies beim Nähen von Arbeitskleidung, Entwickeln von Nahrungsangeboten und Erstellen von Playlists und kreieren von Songs. So kann auch die jetzt schwere Zeit produktiv genutzt werden. Dafür brauchen wir jetzt aber auch zusätzliche Unterstützung.

Projekt Guerillaz
a-syndicate unterstützt die Organisation Renacer in Santo Domingo bei der Ausarbeitung und der Umsetzung des Projektes Guerillaz. Dieses richtet sich vorwiegend an alleinerziehende Mütter. Im Projekt wird die Situation der betreffenden Frauen erfasst und optimiert, die Kinderbetreuung möglichst professionell umgesetzt und geeignete Arbeitsplätze eingerichtet. Das Image soll jung, dynamisch und modern erscheinen. Wir strahlen urbanes Flair und Frauen-Power aus. Basis bildet ein Food-Truck kombiniert mit Bar- und DJ-Elementen. Die Gruppe wird geeignete Orte in der Nähe von Santo Domingo anfahren und dort ein interessantes Event-Angebot umsetzen. Dabei wird auch darauf geachtet, dass möglichst wenig Treibstoff eingesetzt werden muss. Bei den kurzen Distanzen ist dies sehr gut möglich. Die gastronomische Ausbildung verläuft auf internationalem Niveau und die Teilnehmenden erhalten entsprechende Diplome. Es ist Ziel dieses Angebots die Frauen bis zur Erreichung eines optimalen Lebensstandards zu begleiten.

 
 
Zusammensetzung
Die Kosten setzen sich aus der Anschaffung für das Fahrzeug, den Umbaukosten, Einbau der Küche und verschiedenen Apparaten zusammen. Alle Arbeiten werden zusammen mit unseren Teilnehmerinnen und partnerschaftlichen Unternehmen umgesetzt. Im Vorfeld findet ein intensives Training statt und die Rahmenbedingungen (Infrastruktur, Bewilligungen und Standorte usw.) optimiert. Das Barometer zeigt den aktuellen Stand der gespendeten Gelder. Insgesamt rechnen wir mit einem Bedarf von CHF 25'000.--
 

Aufbau
Das Team besteht aus 9 Arbeits-Bereichen, welche jeweils doppelt besetzt sind. Dazu wirken 2 Springerinnen als Unterstützung. So sind 20 Menschen beschäftigt und gründen eine Existenz. Wie bei allen Projekten von a-syndicate ist die Auslegung sehr langfristig ausgerichtet. Wer sich im Netzwerk engagiert, Vertrauen und Leistung investiert, hat dort eine lebenslange Basis für sein individuelles Leben zu erwarten.

Zahlung

Für den Aufbau des Projekts sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Im laufenden Betrieb wird das Projekt dann selbsttragend funktionieren. Zum Start benötigen wir eine Summe von CHF 25'000.--.
Wir sind bemüht Zahlungsmöglichkeiten bereitzustellen, die möglichst wenig Spesen fordern. Zurzeit gibt es leider noch keine befriedigende Lösung auf dem Markt. Die Spesen vom Geldinstitut und Payment-Service-Anbieter, zusammen mit den Einrichtungsgebühren, belaufen sich auf mindestens 5%. Das finden wir sehr schade, da wir nicht für die reine Übertragung wertvolle Prozente verlieren möchten, die dem Projekt zugute kommen sollten. Wir werden uns diesem Thema bei hellezelle.ch in den nächsten Wochen widmen und versuchen eine alternative Lösung zu entwickeln. Ideal ist deshalb zurzeit eine Überweisung per E-Banking vom Bank- oder Postkonto. Dadurch entfallen keine Gebühren. Wir hoffen, dass Sie bereit sind den etwas beschwerlichen Weg der Überweisung zu gehen. IBAN: CH26 0900 0000 1507 5019 1