Corona hat natürlich auch unsere Pläne kräftig blockiert.  In diesem Jahr waren verschiedene Projekte geplant, die wir so nicht umsetzen können. Das erfordert auch höchste Flexibilität. Wir geben aber auf keinen Fall auf, sondern im Gegenteil passen wir unser Angebot der Situation an. Wir konzentrieren uns in den nächsten Jahren vor allem auf Projekte, welche auf Existenz-Gründung und deren Sicherung zielen. Wir unterstützen dabei kreative Menschen, die durch Verdienstausfälle besonders hart getroffen werden. So richten wir ein Angebot ein, welches möglichst flexibel ausgerichtet ist und trotzdem viel Spielraum für kreatives und kollektives Schaffen beinhaltet.

So haben wir zwei Projekte aktiviert, die schon länger in der Vorbereitung sind. Beide laufen unter dem selben Label Guerillaz

Guerillaz bedeutet für uns Aktionen, welche mit Live-Musik, Kunst, Performance und Gastronomie  zu tun haben, schnell und flexibel auf unterschiedliche Situationen und Örtlichkeiten eingehen können. Jedes Event soll etwas ganz besonderes werden und auf die jeweilige Location und die Gäste zugeschnitten. Die Events können sowohl live miterlebt werden als auch per Live-Stream und Download genossen werden. Bei jedem Anlass arbeitet eine vielköpfige Crew, die alle Abläufe konzipiert, koordiniert und umsetzt. 

In der Schweiz gestalten wir ganz spezielle Events mit einem feinen Angebot an Essen, Dancefloor, Live-Elementen und Kunst. Diese Performance reist an verschiedene Ort und gibt Gastspiele in ausgewählten Locations. Dabei versuchen wir möglichst viele Kleinst-Unternehmer, Selbständige, Freischaffende und Künstler einzubinden und so für ein einzigartiges Erlebnis zu sorgen. Dadurch können wir auch einigen sehr talentierten Menschen eine Chance auf ein Einkommen bieten. Sobald es die Situation rund um Corona wieder zulässt möchten wir einsatzbereit sein. Vieles an Equipment ist vorhanden und wird Schritt für Schritt erweitert.

Um auch auf unerwartete Störungen vorbereitet zu sein, stärken wir ein Online-Angebot, welches trotz der Distanz Live-Elemente zulässt. Auch hierfür arbeiten wir an einer idealen technischen und logistischen Lösung.  Teile sind schon umgesetzt und wir liefern täglich ein Live-Set zwischen 22:00 und 24:00 Uhr. Es gibt immer wieder technische Probleme aber die Sets werden mit viel Liebe zusammengestellt. Es soll einfach Freude bereiten und einen kleinen Einblick geben in die Vielschichtigkeit der musikalischen Ebenen. Die Sound-Beispiele sind so nur eine kleine Ahnung von dem was wir anbieten können. Später werden verschiedene Künstler in Echtzeit vernetzt und so ein globales Kunstwerk geschaffen.

Guerillaz ist auch unser Event-Angebot in Santo Domingo. Darin gibt es verschiedene Projekte rund um Musik, Food und Kunst. Merkmal des Labels ist es, dass die Events an unterschiedlichen Orten stattfinden, kreativ und aussergewöhnlich konzipiert sind. Basis bildet ein Food-Truck kombiniert mit Bar- und DJ-Elementen. Die Gruppe wird geeignete Orte in der Nähe von Santo Domingo anfahren und dort ein interessantes Event-Angebot umsetzen. Es ist Ziel dieses Angebots die Teilnehmenden bis zur Erreichung eines optimalen Lebensstandards zu begleiten. Im Programm wird die Situation der betreffenden Personen erfasst und optimiert, und auf die individuelle Situation möglichst angepasst und geeignete Arbeitsplätze eingerichtet. Das Image soll jung, dynamisch und modern erscheinen. Wir strahlen urbanes Flair, Kreativität in Innovation aus. Umgesetzt wird das Projekt von unserer Partnerorganisation Renacer.

Hier die Pläne für den Foodtruck mit Catering und DJ-Bereich

 
 
 
Unterdessen ist der Bus aus USA eingetroffen und wartet sehnsüchtig auf den Umbau
 
Mit relativ geringen Kosten (max. CHF 35'000.--) für Anschaffung des Fahrzeugs, den Umbaukosten, Einbau der Küche und verschiedenen Apparaten usw. ist eine langfristige Existenz von bis zu 25 Personen gesichert. Die Corona-Krise setzt aber nebst vielen positiven Effekten auch das Schlechteste ans Licht. Die Kriminalität hat sich in der Dominikanischen Republik derart gesteigert, dass wir auch diesem Aspekt grosse Aufmerksamkeit widmen werde um die Gefahr für die beschäftigten Personen möglichst gering zu halten. Grundsätzlich sehen wir, dass sich die Situation für die unteren Gesellschaftsschichten nochmals verschlechtert und vor allem die Sicherheit, die Existenzgrundlage und die Gesundheit massiv darunter leiden könnten. Dieses Projekt könnte Linderung für manche bringen und auch der Nachfrage nach Unterhaltung nach der Krise gerecht werden. 

Wir sind zu maximaler Flexibilität gezwungen. Vor allem wird es notwendig sein schnell und der jeweiligen Situation angepasst, sowohl in der Schweiz als auch in Santo Domingo, zu handeln. Wir zielen vor allem auf die Zeit nach der Krise und möchten dann möglichst schlagkräftig bereit stehen. Das erfordert auch entsprechendes Kapital. Es wäre sehr hilfreich für die Menschen in unserem Netzwerk, dass Sie bereit sind einen Beitrag für unsere Projektkasse beizusteuern. Die Gelder leiten wir dann weiter an unsere Partner-Organisation, wie in diesem Fall Renacer. Über den Stand der Projekte informieren wir laufend.

Zahlung
Wir sind bemüht Zahlungsmöglichkeiten bereitzustellen, die möglichst wenig Spesen fordern. Zurzeit gibt es leider noch keine befriedigende Lösung auf dem Markt. Die Spesen vom Geldinstitut und Payment-Service-Anbieter, zusammen mit den Einrichtungsgebühren, belaufen sich auf mindestens 5%. Das finden wir sehr schade, da wir nicht für die reine Übertragung wertvolle Prozente verlieren möchten, die den Projekten zugute kommen sollten. Wir werden uns diesem Thema bei hellezelle.ch in den nächsten Wochen widmen und versuchen eine alternative Lösung zu entwickeln. Ideal ist deshalb zurzeit eine Überweisung per E-Banking vom Bank- oder Postkonto. Dadurch entfallen keine Gebühren. Wir hoffen, dass Sie bereit sind den etwas beschwerlichen Weg der Überweisung zu gehen. IBAN: CH26 0900 0000 1507 5019 1